Konstruktionsbeschreibung der Doppelbackenbremse

Die Konstruktion besteht aus den folgenden wesentliche Teilen: zwei Bremshebel und Bremsbacken, ein Zugstab mit Spannschloss, ein Arbeitshebel, eine Druckfeder, ein Lüftgerät und ein Handlüfthebel mit Lüftstange.
Die Bremsbacken, das Lüftgerät und die Feder sind Normteile oder Fertigteile eines Herstellers.
Funktionsweise:
Im Arbeitszustand ist die Druckfeder gespannt und drückt den Arbeitshebel nach unten. Dieser drückt den rechten Bremshebel nach links und damit die Bremsbacke an die Welle. Gleichzeitig wird der linke Bremshebel bzw. die Bremsbacke durch die Zugstange auch an die Welle gepresst. Das Lüftgerät fährt, wenn aktiviert den Kolben aus hebt so die wirkende Federkraft auf und bewegt den Arbeitshebel nach oben, wodurch die Bremsbacken von der Welle gelst werden und die Bremshebel sich auch von der Welle wegbewegen, analog zur Hinbewegung bei Federwirkung. Der Hubweg ist so bemessen, dass der Lüftweg der Bremsbacken bei neuen Bremsbelägen eingehalten wird.
Der Handlüfthebel ist zur Lüftung der Bremse bei Wartungsarbeiten oder bei Reparaturen. Im Normalbetrieb bewegt sich ein Bolzen des Arbeitshebel im Langloch der Lüftstange. Beim Handlüften wird der Handlfthebel umgelegt und damit die Lüftstange soweit nach oben geschoben, dass der Bolzen auf dem unteren Ende des Langlochs liegt und weiter nach oben geschoben wird, sodass die Bremse wie beim Lüftgerät gelüftet wird. Durch den spitzwinkligen Handlüfthebel kann er nicht von Allein in seine Ausganslage zurückkehren, weil die Lüftstange dem entgegegn wirkt.
Das Bremsmoment wird durch das Spannschloss in der Zugstange eingestellt. Der Verschleiss wird durch nachspannen des Handlüfthebels und der Feder ausgeglichen.

Hardy Mlasowsky
2785794
MB 05


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